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Was sind Altcoins? Das steckt hinter der Alternative zu Bitcoin

Neben Bitcoin existieren tausende weitere Kryptowährungen, die als Altcoins bezeichnet werden. Der Begriff steht für „alternative Coins“ und umfasst grundsätzlich alle digitalen Währungen, die nicht Bitcoin sind.


Viele Altcoins verfolgen andere Ziele als Bitcoin. Einige Netzwerke ermöglichen Smart Contracts und dezentrale Anwendungen, andere konzentrieren sich auf schnelle Transaktionen, Gaming-Ökosysteme oder Datenschutzfunktionen.


Wer sich mit Kryptowährungen beschäftigt, stößt daher schnell auf die Frage: Was sind Altcoins und welche Rolle spielen sie im Kryptomarkt? Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Grundlagen sowie Chancen und Risiken im Umgang mit Altcoins.

 

 

Altcoin – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Was ist ein Altcoin? Altcoins sind alle Kryptowährungen außer Bitcoin – darunter beispielsweise Ethereum, Solana oder XRP.


💡 Anwendung: Viele Altcoins verfolgen andere Anwendungsfälle als Bitcoin, etwa Smart Contracts, DeFi-Protokolle oder Blockchain-Gaming.


💡 Hohe Volatilität: Altcoins können höhere Kursschwankungen aufweisen und bieten dadurch sowohl Chancen als auch erhöhte Risiken.


💡 Einflussfaktoren: Die Entwicklung vieler Altcoins wird häufig von Marktstimmung, Narrativen und Liquiditätszyklen beeinflusst.

Neben Bitcoin existieren tausende weitere Kryptowährungen, die als Altcoins bezeichnet werden. Der Begriff steht für „alternative Coins“ und umfasst grundsätzlich alle digitalen Währungen, die nicht Bitcoin sind.


Viele Altcoins verfolgen andere Ziele als Bitcoin. Einige Netzwerke ermöglichen Smart Contracts und dezentrale Anwendungen, andere konzentrieren sich auf schnelle Transaktionen, Gaming-Ökosysteme oder Datenschutzfunktionen.


Wer sich mit Kryptowährungen beschäftigt, stößt daher schnell auf die Frage: Was sind Altcoins und welche Rolle spielen sie im Kryptomarkt? Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Grundlagen sowie Chancen und Risiken im Umgang mit Altcoins.

 

 

Altcoin – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Was ist ein Altcoin? Altcoins sind alle Kryptowährungen außer Bitcoin – darunter beispielsweise Ethereum, Solana oder XRP.


💡 Anwendung: Viele Altcoins verfolgen andere Anwendungsfälle als Bitcoin, etwa Smart Contracts, DeFi-Protokolle oder Blockchain-Gaming.


💡 Hohe Volatilität: Altcoins können höhere Kursschwankungen aufweisen und bieten dadurch sowohl Chancen als auch erhöhte Risiken.


💡 Einflussfaktoren: Die Entwicklung vieler Altcoins wird häufig von Marktstimmung, Narrativen und Liquiditätszyklen beeinflusst.

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Was sind Altcoins?

Altcoins sind alle Kryptowährungen, die nicht Bitcoin sind. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern alternative und coin zusammen und beschreibt somit sämtliche digitalen Währungen, die nach Bitcoin entstanden sind.

Altcoins können sich stark voneinander unterscheiden. Einige Projekte gehören heute zu den größten Netzwerken im Kryptomarkt, während andere eher experimentellen Charakter haben oder nur kurzfristige Trends widerspiegeln.

Viele Altcoins versuchen, bestimmte Einschränkungen von Bitcoin zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise schnellere Transaktionen, geringerer Energieverbrauch oder zusätzliche Funktionen wie Smart Contracts. Andere Projekte schaffen eigene Blockchain-Ökosysteme für Anwendungen wie dezentrale Finanzdienste (DeFi), NFTs oder Blockchain-Gaming.

Gleichzeitig ist der Begriff Altcoin keine einheitliche Kategorie. Er umfasst sowohl etablierte Kryptowährungen mit großen Entwicklergemeinschaften als auch kleinere Projekte mit begrenzter Nutzung. Deshalb ist es wichtig, einzelne Projekte immer im Detail zu prüfen, bevor man sich näher mit ihnen beschäftigt.


Wie genau funktionieren Altcoins?

Altcoins erfüllen im Kryptomarkt unterschiedliche Funktionen. Während Bitcoin vor allem als digitales Wertaufbewahrungsmittel betrachtet wird, dienen viele Altcoins als Grundlage für neue Technologien und Anwendungen innerhalb der Blockchain-Ökonomie.

Technologische Innovationen im Blockchain-Ökosystem

Viele Altcoins entstehen mit dem Ziel, bestimmte technische Einschränkungen früherer Kryptowährungen zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise schnellere Transaktionen, geringerer Energieverbrauch oder zusätzliche Funktionen für Entwickler.

Einige Netzwerke setzen auf alternative Konsensmechanismen wie Proof of Stake, während andere Lösungen für Interoperabilität zwischen Blockchains oder neue kryptografische Verfahren wie Zero-Knowledge-Proofs entwickeln. Dadurch dienen Altcoins häufig als Experimentierfeld für technologische Innovationen innerhalb der Blockchain-Branche.

Altcoins als Grundlage für Anwendungen

Viele Altcoins bilden die Basis für ganze digitale Ökosysteme. Besonders im Bereich Decentralized Finance (DeFi) ermöglichen Netzwerke wie Ethereum, Avalanche oder Arbitrum Finanzanwendungen ohne klassische Banken.

Darüber hinaus werden Altcoins häufig als Utility Tokens eingesetzt. Sie können beispielsweise genutzt werden, um Transaktionsgebühren zu bezahlen, auf Plattformfunktionen zuzugreifen oder Anreize innerhalb eines Netzwerks zu schaffen.

Durch diese unterschiedlichen Anwendungsfälle tragen Altcoins dazu bei, Entwickler, Nutzer und Kapital in die Blockchain-Branche zu bringen und neue digitale Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

Marktzyklen und die Altcoin Season

Altcoins reagieren häufig stärker auf Marktzyklen als Bitcoin. In Aufwärtsphasen des Kryptomarktes fließt Kapital oft zunächst in Bitcoin. Erst später verlagert sich ein Teil der Liquidität in kleinere Kryptowährungen, wodurch viele Altcoins überdurchschnittliche Kursanstiege verzeichnen können.

Diese Phase wird häufig als Altcoin Season bezeichnet. Typischerweise lässt sich dabei ein wiederkehrendes Muster beobachten:

  • Bitcoin-Rallye: Kapital konzentriert sich zunächst auf Bitcoin.
  • Rotation in Altcoins: Sinkende Bitcoin-Dominanz führt zu stärkerer Nachfrage nach Altcoins.
  • Spekulative Phase: Kleinere Projekte und Meme-Coins erleben starke Kursbewegungen.
  • Korrektur: Nach starken Anstiegen folgen häufig deutliche Rückgänge.
  • Konsolidierung: Neue Projekte entwickeln sich, während schwächere verschwinden.

Viele Marktbeobachter nutzen Indikatoren wie die Bitcoin-Dominanz (BTC.D) oder das Verhältnis ETH/BTC, um mögliche Phasen einer Altcoin Season besser einzuordnen.

Wichtig zu beachten ist jedoch: Der Altcoin-Markt verändert sich schnell. Projekte, die in einem Marktzyklus zu den größten gehören, können im nächsten Zyklus an Bedeutung verlieren.


Bitcoin vs Altcoin: Welche Unterschiede gibt es?

Bitcoin war die erste Kryptowährung und gilt bis heute als Referenz im Kryptomarkt. Altcoins hingegen umfassen alle anderen digitalen Währungen, die nach Bitcoin entwickelt wurden und oft zusätzliche Funktionen oder andere Anwendungsbereiche verfolgen.

Während Bitcoin häufig als eine Art digitaler Wertspeicher („digitales Gold“) betrachtet wird, setzen viele Altcoins auf technologische Erweiterungen. Dazu gehören beispielsweise Smart Contracts, dezentrale Finanzanwendungen (DeFi), NFT-Ökosysteme oder Blockchain-Gaming.

Auch in Bezug auf Marktstruktur und Risiko unterscheidet sich ein Investment in Bitcoin und Altcoins deutlich. Bitcoin verfügt über die größte Marktkapitalisierung und Liquidität im Kryptomarkt. Viele Altcoins sind dagegen kleiner und können stärkeren Kursschwankungen unterliegen.

Die folgende Übersicht zeigt einige der wichtigsten Unterschiede zwischen Bitcoin und Altcoins:

Altcoin: vs. Bitcoin

Grundsätzlich gilt: Bitcoin wird häufig als relativ stabiler Kern des Kryptomarktes betrachtet, während Altcoins oft stärker von Innovation, Narrativen und Marktzyklen geprägt sind. Dadurch können sie sowohl größere Chancen als auch höhere Risiken mit sich bringen.


Welche Altcoins gibt es?

Altcoins lassen sich nach ihrem Anwendungsbereich in verschiedene Kategorien einteilen. Diese Einteilung hilft dabei, Projekte besser zu vergleichen und unterschiedliche Entwicklungen im Kryptomarkt zu verstehen. 

Einige Altcoins dienen vor allem als technische Infrastruktur, während andere spezielle Anwendungen wie DeFi, Gaming oder Zahlungsnetzwerke unterstützen.Im Folgenden sind einige der wichtigsten Kategorien und bekannte Beispiele aufgeführt.

Smart-Contract-Plattformen

Smart-Contract-Plattformen gehören zu den bekanntesten Altcoins. Sie ermöglichen es Entwicklern, dezentrale Anwendungen (dApps) auf einer Blockchain zu erstellen.

Bekannte Beispiele sind:

  • Ethereum (ETH) – die größte Smart-Contract-Plattform und Grundlage vieler DeFi- und NFT-Projekte.
  • Solana (SOL) – Blockchain mit hoher Transaktionsgeschwindigkeit und vergleichsweise niedrigen Gebühren.
  • Avalanche (AVAX) – Netzwerk, das auf schnelle Transaktionen und flexible Blockchain-Strukturen setzt.
  • Cardano (ADA) – Forschungsorientierte Plattform mit Fokus auf Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit.

DeFi- und Finanz-Tokens

Ein weiterer wichtiger Bereich sind DeFi-Tokens (Decentralized Finance). Diese Projekte ermöglichen Finanzdienstleistungen wie Kreditvergabe, Handel oder Liquiditätsbereitstellung ohne klassische Banken.

Bekannte Beispiele sind:

  • Uniswap (UNI) – Governance-Token einer der größten dezentralen Börsen.
  • Aave (AAVE) – Protokoll für dezentrale Kreditvergabe und Lending.
  • Curve (CRV) – Plattform für den Handel von Stablecoins und ähnlichen Vermögenswerten.

Stablecoins

Stablecoins gehören ebenfalls zu den Altcoins, verfolgen jedoch ein anderes Ziel als viele andere Kryptowährungen. Ihr Kurs ist an einen stabilen Referenzwert – meist den US-Dollar – gekoppelt.

Beispiele sind:

  • USDC
  • DAI
  • USDT

Sie werden häufig im Kryptomarkt genutzt, um Volatilität zu reduzieren oder Kapital zwischen verschiedenen Projekten zu verschieben.

Weitere bekannte Altcoins

Neben den genannten Kategorien gibt es zahlreiche weitere Projekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Einige bekannte Beispiele sind:

  • Ripple (XRP) – Kryptowährung mit Fokus auf schnelle internationale Zahlungen.
  • Polkadot (DOT) – Netzwerk zur Verbindung verschiedener Blockchains.
  • BNB (BNB) – Token des Binance-Ökosystems mit mehreren Anwendungsfällen.
  • Dogecoin (DOGE) – ursprünglich als Meme-Coin entstanden, heute mit großer Community verbreitet.

Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Altcoins sein können. Während einige Netzwerke auf technologische Innovation setzen, entstehen andere eher aus Community-Trends oder kurzfristigen Marktbewegungen.


Welche Möglichkeiten gibt es, um Altcoins zu kaufen?

Wer in Altcoins investieren möchte, kann dies auf unterschiedliche Weise tun. Neben dem direkten Kauf von Kryptowährungen über Kryptobörsen existieren auch verschiedene Finanzprodukte, die eine indirekte Beteiligung an der Kursentwicklung ermöglichen.

Welche Methode geeignet ist, hängt unter anderem von Faktoren wie Risikobereitschaft, technischer Erfahrung und regulatorischen Rahmenbedingungen ab. Bitte beachte, dass es sich bei den im Folgenden beispielhaft genannten Titeln nicht um eine Anlageberatung handelt.

Direkter Kauf über Kryptobörsen

Der klassische Weg, Altcoins zu kaufen, führt über spezialisierte Kryptobörsen. Dort können Anleger Kryptowährungen direkt erwerben und in einer digitalen Wallet aufbewahren.

Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass Investoren die Coins tatsächlich besitzen und beispielsweise für DeFi-Anwendungen, Staking oder Transaktionen innerhalb eines Blockchain-Netzwerks nutzen können.

Allerdings bringt der direkte Kauf auch zusätzliche Anforderungen mit sich. Dazu gehören die sichere Verwaltung von Wallets, der Schutz privater Schlüssel sowie die Auswahl seriöser Handelsplattformen.

Aktien mit Kryptobezug

Eine indirekte Möglichkeit, am Wachstum des Kryptomarktes teilzunehmen, besteht über Krypto Aktien, also börsennotierte Unternehmen mit starkem Bezug zur Blockchain- oder Kryptobranche.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Coinbase (COIN.US) – eine der größten Kryptobörsen weltweit
  • MicroStrategy (MSTR.US) – Unternehmen mit umfangreichen Bitcoin-Beständen
  • NVIDIA (NVDA.US) – profitiert indirekt von der Nachfrage nach Rechenleistung für Blockchain und KI

Solche Aktien ermöglichen ein Engagement im Kryptosektor, ohne selbst Kryptowährungen zu kaufen. Allerdings hängt ihre Kursentwicklung nicht ausschließlich vom Kryptomarkt ab, sondern auch vom gesamten Geschäftsmodell des jeweiligen Unternehmens.

Über XTB können Anleger in viele dieser Krypto Aktien investieren. Der Handel mit Aktien und ETFs ist hier zudem bis zu einem monatlichen Volumen von 100.000 Euro kommissionsfrei möglich (danach entstehen Kosten, Details: xtb.com/de/aktien). 

Börsengehandelte Produkte (ETNs und ETCs)

Eine alternative Möglichkeit sind börsengehandelte Produkte wie ETNs oder ETCs. Diese Finanzinstrumente bilden die Preisentwicklung bestimmter Kryptowährungen nach, ohne dass Anleger die Coins selbst verwalten müssen.

Beispiele sind:

  • VanEck Crypto Leaders ETN (VT0P.DE) – bildet die Entwicklung mehrerer großer Kryptowährungen ab
  • VanEck Ethereum ETN (VETH.DE)– orientiert sich am Preis von Ethereum
  • Xtrackers Galaxy Physical Ethereum ETC (XETH.DE) – physisch besichertes Produkt mit Bezug zum Ethereum-Kurs

Solche Produkte können bei Brokern wie XTB über klassische Wertpapierdepots gehandelt werden und erleichtern den Zugang zum Kryptomarkt für Anleger, die keine eigene Wallet nutzen möchten.

Trading über Krypto CFDs

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, auf die Kursbewegungen von Kryptowährungen zu spekulieren, ohne die Coins selbst zu kaufen. Dies ist über Derivate wie Contracts for Difference (CFDs) möglich.

Beim CFD Handel wird nicht der Vermögenswert selbst erworben. Stattdessen handeln Trader auf steigende oder fallende Kurse einer Kryptowährung. Viele Broker bieten CFDs auf bekannte Altcoins wie Ethereum, Solana oder Cardano an.

Auch über XTB können verschiedene Kryptowährungen als CFD gehandelt werden, wie zum Beispiel:

 Trader erhalten dadurch Zugang zu den Kursbewegungen des Kryptomarktes, ohne eine eigene Wallet verwalten zu müssen. Gleichzeitig stehen Tools wie Stop Loss oder Take Profit zur Verfügung, um Positionen und Risiken besser zu steuern.

Wichtig zu beachten ist jedoch: CFDs gehören zu komplexen Finanzinstrumenten und sind mit einem hohen Risiko verbunden, insbesondere wenn Hebel eingesetzt werden.


Chancen und Risiken von Altcoins

Altcoins können im Kryptomarkt sowohl interessante Wachstumschancen als auch erhebliche Risiken bieten. Während einige Projekte neue Technologien oder Anwendungen hervorbringen, sind viele andere stark von Marktstimmung und spekulativen Trends abhängig.

Ein fundiertes Verständnis der Chancen und Risiken kann helfen, Altcoins besser einzuordnen und realistische Erwartungen zu entwickeln.

Welche Chancen bietet der Kauf von Altcoins?

Altcoins bieten in einigen Marktphasen ein deutlich höheres Wachstumspotenzial als etablierte Kryptowährungen. Besonders während der Altcoin Seasons können kleinere Projekte überdurchschnittliche Kursbewegungen verzeichnen.

Zu den möglichen Chancen gehören:

  • Hohe Renditechancen in Bullenmärkten, da kleinere Projekte stärker auf Kapitalzuflüsse reagieren können
  • Technologische Innovationen, etwa im Bereich DeFi, NFTs, Gaming oder Blockchain-Infrastruktur
  • Vielfältige Anwendungsbereiche über klassische Zahlungsfunktionen hinaus
  • Staking und Netzwerkbeteiligung, wodurch Nutzer zusätzliche Erträge erzielen können
  • Früher Zugang zu neuen Blockchain-Ökosystemen, bevor diese größere Verbreitung erreichen

Welche Risiken sollten unbedingt beachtet werden?

Gleichzeitig ist der Altcoin-Markt deutlich risikoreicher als viele andere Anlageklassen. Viele Projekte befinden sich noch in frühen Entwicklungsphasen oder haben langfristig keinen nachhaltigen Nutzen.

Zu den wichtigsten Risiken gehören:

  • Hohe Volatilität und teilweise extreme Kursschwankungen
  • Unklare langfristige Perspektiven vieler Projekte
  • Regulatorische Unsicherheit in verschiedenen Ländern
  • Geringe Liquidität bei kleineren Altcoins, was zu starken Preissprüngen führen kann
  • Spekulative Trends und Pump-and-Dump-Mechanismen

Aus diesem Grund ist es wichtig, Altcoins immer im Kontext des gesamten Kryptomarktes zu betrachten und nicht ausschließlich auf kurzfristige Kursbewegungen zu achten.

Wichtige Tipps für den Umgang mit Altcoins

Wer sich näher mit Altcoins beschäftigt, sollte einige grundlegende Prinzipien berücksichtigen:

  1. Anwendungsfall verstehen: Wofür wird der Token tatsächlich genutzt und welches Problem soll er lösen?
  2. Tokenomics prüfen: Gesamtangebot, Emissionsstruktur und Tokenverteilung können großen Einfluss auf den Preis haben.
  3. Keine FOMO-Entscheidungen treffen: Kurzfristige Hypes führen häufig zu überhöhten Bewertungen.
  4. Risikomanagement nutzen: Altcoins können innerhalb kurzer Zeit stark fallen, weshalb Positionsgröße und Diversifikation entscheidend sind.
  5. Seriöse Plattformen verwenden: Regulierte Broker wie XTB oder etablierte Börsen können helfen, zusätzliche Risiken zu reduzieren.

Wichtig zu unterscheiden ist außerdem: Langfristiges Investieren in Altcoins unterscheidet sich deutlich vom kurzfristigen Trading über Derivate wie CFDs. Während Investoren stärker auf Projektqualität und langfristige Entwicklungen achten, konzentrieren sich Trader häufig auf Marktstruktur, Liquidität und technische Analyse.

 

 

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FAQ

Altcoins sind alle Kryptowährungen, die nicht Bitcoin sind. Der Begriff steht für „alternative Coins“ und umfasst tausende digitale Assets wie Ethereum, Solana oder XRP. Viele Altcoins bieten zusätzliche Funktionen wie Smart Contracts, DeFi-Anwendungen oder Blockchain-Gaming.

Es existieren tausende Altcoins mit unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Zu den bekanntesten gehören beispielsweise Ethereum (ETH), Solana (SOL), Cardano (ADA), XRP oder Dogecoin (DOGE). Einige dienen als Plattform für dezentrale Anwendungen, andere konzentrieren sich auf Zahlungen, DeFi oder Gaming.

Altcoins können hohe Renditechancen bieten, sind jedoch meist deutlich volatiler als Bitcoin oder andere etablierte Anlageklassen. Ob ein Altcoin eine gute Investition ist, hängt stark vom jeweiligen Projekt, der Marktentwicklung und der eigenen Risikobereitschaft ab. Eine gründliche Recherche und ein ausgewogenes Risikomanagement sind daher besonders wichtig.

Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass Bitcoin die erste und größte Kryptowährung ist, während Altcoins alle anderen Kryptowährungen umfassen. Bitcoin wird häufig als digitaler Wertspeicher betrachtet, während viele Altcoins zusätzliche Funktionen wie Smart Contracts, DeFi-Anwendungen oder Blockchain-Gaming ermöglichen.

Ja. Ethereum zählt zu den Altcoins, da der Begriff alle Kryptowährungen außer Bitcoin umfasst. Ethereum gehört jedoch zu den größten und technologisch wichtigsten Projekten im Kryptomarkt, da es die Grundlage für viele DeFi-, NFT- und Web3-Anwendungen bildet.

Ja, auch Solana gilt als Altcoin, weil es eine Kryptowährung außerhalb des Bitcoin-Netzwerks ist. Die Blockchain wurde entwickelt, um schnelle und günstige Transaktionen zu ermöglichen und wird häufig für DeFi- und NFT-Anwendungen genutzt.

Ja. XRP gehört ebenfalls zu den Altcoins. Das Projekt wurde entwickelt, um internationale Zahlungen schneller und kostengünstiger abzuwickeln und wird häufig im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Transfers diskutiert.

Welche Altcoins langfristig erfolgreich sein werden, lässt sich schwer vorhersagen. Projekte mit klaren Anwendungsfällen, aktiven Entwicklergemeinschaften und wachsender Nutzung haben jedoch oft bessere Chancen als rein spekulative Tokens.

Eine sogenannte Altcoin Season beginnt häufig dann, wenn Kapital nach einer starken Bitcoin-Rallye in kleinere Kryptowährungen fließt. Sinkt die Bitcoin-Dominanz, können Altcoins zeitweise stärker steigen als Bitcoin.

Altcoins können über Kryptobörsen direkt gekauft oder über Finanzprodukte gehandelt werden. Dazu gehören beispielsweise ETNs, ETCs oder Krypto CFDs. Über Broker wie XTB lassen sich Kryptowährungen auch als CFD handeln, ohne eine eigene Wallet verwalten zu müssen.

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