CFDs begegnen dir im Trading überall. Sowohl auf Plattformen als auch in Foren und diversen Finanzmedien hörst du von ihnen. Und doch bleibt für viele unklar, was sich hinter dem Begriff eigentlich verbirgt. Sind es vielleicht spekulative Wetten? Komplexe Finanzprodukte für Profis? Oder doch ein sinnvolles Werkzeug für aktive Anleger?
Angesichts ihres Rufes ist diese Unsicherheit verständlich. Immerhin gelten CFDs als riskant und schwer durchschaubar, nicht selten sogar als etwas, das man lieber meiden sollte. Die schlechte Reputation entsteht aber oft schlicht aus mangelndem Wissen.
Unser Ratgeber soll das ändern. Du erfährst, wie CFDs funktionieren, welche Märkte du handeln kannst und – besonders wichtig – wo überhaupt die Chancen und Risiken dieses Instruments liegen. Konkrete und praxisnahe Beispiele unterstützen dich beim Verständnis.
Was sind CFDs? – Das Wichtigste in Kürze:
💡 CFDs sind Differenzkontrakte, mit denen du auf die Kursbewegung eines Vermögenswerts spekulierst, ohne ihn tatsächlich zu kaufen oder zu besitzen.
💡 Dank CFDs kannst du sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen.
💡 Der Hebel erhöht zwar die Chancen auf Gewinne, allerdings auch das Verlustrisiko im gleichen Maß.
💡 Geeignet sind CFDs vorrangig für kurzfristiges sowie aktives Trading und weniger für den langfristigen Vermögensaufbau.
CFDs begegnen dir im Trading überall. Sowohl auf Plattformen als auch in Foren und diversen Finanzmedien hörst du von ihnen. Und doch bleibt für viele unklar, was sich hinter dem Begriff eigentlich verbirgt. Sind es vielleicht spekulative Wetten? Komplexe Finanzprodukte für Profis? Oder doch ein sinnvolles Werkzeug für aktive Anleger?
Angesichts ihres Rufes ist diese Unsicherheit verständlich. Immerhin gelten CFDs als riskant und schwer durchschaubar, nicht selten sogar als etwas, das man lieber meiden sollte. Die schlechte Reputation entsteht aber oft schlicht aus mangelndem Wissen.
Unser Ratgeber soll das ändern. Du erfährst, wie CFDs funktionieren, welche Märkte du handeln kannst und – besonders wichtig – wo überhaupt die Chancen und Risiken dieses Instruments liegen. Konkrete und praxisnahe Beispiele unterstützen dich beim Verständnis.
Was sind CFDs? – Das Wichtigste in Kürze:
💡 CFDs sind Differenzkontrakte, mit denen du auf die Kursbewegung eines Vermögenswerts spekulierst, ohne ihn tatsächlich zu kaufen oder zu besitzen.
💡 Dank CFDs kannst du sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen.
💡 Der Hebel erhöht zwar die Chancen auf Gewinne, allerdings auch das Verlustrisiko im gleichen Maß.
💡 Geeignet sind CFDs vorrangig für kurzfristiges sowie aktives Trading und weniger für den langfristigen Vermögensaufbau.
Was genau sind CFDs?
Ein CFD – ausgeschrieben „Contract for Difference", auf Deutsch Differenzkontrakt – ist ein Finanzinstrument, mit dem du auf Kursbewegungen von verschiedenen Wertpapieren, Rohstoffen, Währungen oder anderen Vermögenswerten spekulieren kannst, ohne diese jemals tatsächlich zu besitzen.
Gehandelt wird ausschließlich die Differenz zwischen dem Kurs beim Öffnen und dem Kurs beim Schließen einer Position. Steigt der Kurs in die von dir erwartete Richtung, erzielst du einen Gewinn. Liegst du falsch, entsteht dir ein Verlust. So weit, so simpel und unspektakulär.
Was ist ein CFD – einfach erklärt an einem Beispiel
Nimm einmal an, eine beliebige Aktie kostet 100 Euro. Allerdings kaufst du sie nicht. Stattdessen schließt du einen Vertrag mit deinem Broker ab, der grob folgendes besagt: „Wir rechnen ab, was diese Aktie am Ende wert ist, und ich bekomme die Differenz – oder zahle sie“.
Steigt die Aktie auf 110 Euro, erhältst du 10 Euro. Fällt sie auf 90 Euro, schuldest du 10 Euro. Der eigentliche Kauf der Aktie findet zu keinem Zeitpunkt statt.
An diesem kurzen Beispiel wird ersichtlich, was hinter dem Begriff Differenzkontrakt steckt: Nicht der Vermögenswert selbst wechselt den Besitzer, sondern lediglich die Kursdifferenz wird ausgeglichen. Das klingt zwar abstrakt, hat in der Praxis aber entscheidende Konsequenzen, sowohl für die Flexibilität als auch für das Risikoprofil.
Warum nutzen Trader CFDs?
Für aktive Trader bieten CFDs gleich mehrere Vorteile gegenüber klassischen Investments.
Erstens ermöglichen sie den Einsatz eines Hebels. Mit vergleichsweise wenig Kapital lässt sich so eine deutlich größere Marktposition kontrollieren.
Zweitens können Trader nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse setzen, also sogenannte Short-Positionen eingehen. Das erlaubt es, Strategien zu verfolgen, die mit „gewöhnlichen Instrumenten“ schlicht nicht umsetzbar wären.
Aber auch die Marktbreite spielt eine Rolle. Über CFDs kannst du beispielsweise Aktien, Indizes, Währungspaare, Rohstoffe oder Kryptowährungen über eine einzige Plattform handeln. Gerade für kurzfristig orientierte Trader, die schnell auf Marktbewegungen reagieren wollen, ist das ein erheblicher praktischer Vorteil.
CFDs vs. klassische Investments – wo liegen die Unterschiede?
Hervorzuheben sind hier die Abweichungen im Eigentum. Wer eine Aktie kauft, wird dadurch zum Miteigentümer eines Unternehmens, inklusive aller Rechte, die dazugehören: Dividendenansprüche, Stimmrechte, langfristige Wertentwicklung. Bei einem CFD auf dieselbe Aktie besitzt du nichts davon. Du spekulierst ausschließlich auf die Kursbewegung.
Das macht CFDs strukturell zu einem anderen Instrument mit einem anderen Zweck. Klassische Investments wie Aktien oder ETFs eignen sich vorrangig für den langfristigen Vermögensaufbau, indem Anleger kaufen, ihre Positionen halten und über die Jahre von Wertsteigerungen und Ausschüttungen profitieren. CFDs hingegen sind auf kurzfristige Marktbewegungen ausgelegt. Positionen werden oft innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen geöffnet und wieder geschlossen.
Was davon besser oder schlechter ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Allerdings bist du bei CFDs definitiv falsch, wenn du die Erwartungshaltung eines Langzeitinvestors mitbringst.

Wie funktionieren CFDs?
Wie läuft ein CFD Trade in der Praxis eigentlich ab? Was passiert vom Moment des Einstiegs bis zum Schließen der Position? Und woher kommen Gewinn oder Verlust? Hier erhältst du die Antworten darauf.
Long oder Short – auf steigende und fallende Kurse setzen
Einer der größten praktischen Vorteile von CFDs besteht darin, in beide Marktrichtungen zu handeln. Anleger, die davon überzeugt sind, dass der Kurs eines Vermögenswerts steigen wird, eröffnen eine Long-Position, „kaufen" den CFD also.
Fällt der Kurs entgegen der Erwartung, resultiert in diesem Fall ein Verlust. Bis hierher entspricht das noch dem klassischen Investmentgedanken.
Jetzt allerdings kommt der entscheidende Unterschied: CFDs erlauben auch das Gegenteil. Wer nämlich eine Short-Position eingeht, setzt damit auf fallende Kurse. Sinkt der Kurs wie angenommen, wird Gewinn erzielt – steigt er, entsteht ein Verlust.
Diese Flexibilität macht CFDs besonders für aktive Trader interessant, die auch in schwachen oder volatilen Marktphasen handlungsfähig bleiben wollen.
Die Hebelwirkung bei CFDs
Mit dem Hebel Trading haben CFDs ein Merkmal, das sie von fast allen anderen Finanzinstrumenten abhebt, das gleichzeitig aber auch oft missverstanden wird. Dabei ist das Grundprinzip denkbar einfach: Du hinterlegst nur einen Bruchteil des eigentlichen Positionswertes als Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin, und kontrollierst damit anschließend eine deutlich größere Position.
💡 An einem simplen Beispiel wird das noch deutlicher:
Bei einem Hebel von 1:10 reichen 500 Euro Margin, um eine Position im Wert von 5.000 Euro zu bewegen. Läuft der Markt um zwei Prozentpunkte in deine Richtung, entspricht das einem Gewinn von 100 Euro.
Bezogen auf deinen Einsatz von 500 Euro hast du damit schon eine Rendite von 20 Prozent eingefahren. Dieselbe Logik gilt jedoch auch in die andere Richtung. Steht der Markt gegen dich, sind Verluste ebenso schnell ebenso groß.
Innerhalb der EU gilt für Privatanleger zu deren Schutz Folgendes: Die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA hat die maximalen Hebel für Retail-Trader regulatorisch begrenzt. Je nach Basiswert liegt die Obergrenze zwischen 1:2 (für Kryptowährungen) und 1:30 (für die liquidesten Währungspaare wie EUR/USD).
Wie entstehen Gewinne und Verluste bei CFDs?
Prinzipiell ist die Rechnung nicht schwer. Gewinne oder Verluste ergeben sich im Wesentlichen aus drei Faktoren: der Kursdifferenz zwischen Einstieg und Ausstieg, der Positionsgröße und dem eingesetzten Hebel.
Dazu kommen die Handelskosten, die je nach Broker und Instrument variieren – dazu zählen vor allem der Spread (die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs) sowie mögliche Übernachtfinanzierungskosten, sogenannte Swap-Gebühren, wenn eine Position über Nacht gehalten wird.
Sei dir im Klaren, dass Verluste bei CFDs den ursprünglichen Einsatz übersteigen können, sofern kein automatischer Schutzmechanismus zum Greifen kommt. Viele regulierte Broker – darunter XTB – bieten zwar einen Schutz vor negativen Kontoständen an, der genau das verhindert. Dennoch bleibt das Risiko durch den Hebel erheblich.
Beispiel: So funktioniert ein CFD auf eine Aktie
Unterstellen wir, dass die Aktie von Apple (AAPL.US) bei einem Niveau von 200 Euro notiert und du einen Kursanstieg erwartest. Deshalb eröffnest du eine Long-Position über 10 CFDs auf Apple mit einem vorgegebenen Hebel von 1:5. Der Gesamtwert deiner Position beträgt damit 2.000 Euro, während sich deine hinterlegte Margin auf nur 400 Euro beläuft.
Nun kommen folgende Szenarien infrage:
Szenario 1 – der Kurs steigt: Apple klettert auf 215 Euro. Die Kursdifferenz beträgt 15 Euro, multipliziert mit 10 CFDs ergibt das einen Bruttogewinn von 150 Euro. Bezogen auf deine Margin von 400 Euro entspricht das einer Rendite von 37,5 Prozent.
Szenario 2 – der Kurs fällt: Apple sinkt auf 185 Euro. Dieselbe Rechnung ergibt nun einen Verlust von 150 Euro, ebenfalls bezogen auf die 400 Euro Einsatz. Noch bevor du diesen Verlust realisierst, wird dein Broker dich über einen sogenannten Margin Call informieren, sobald dein Kontoguthaben unter die erforderliche Mindestmarge fällt.
Auf Plattformen wie XTB lassen sich solche Situationen vorab im Demokonto durchspielen. Dort kannst du auch diverse Risikomanagement-Tools wie Stop Loss und Take Profit testen, mit denen du automatische Ausstiegspunkte festlegst, ehe der Trade überhaupt eröffnet wird.
Welche Märkte kannst du mit CFDs handeln?
Definitiv zu den praktischsten Vorzügen von CFDs gehört ihre Vielseitigkeit. Anders als beim klassischen Wertpapierkauf ermöglichen sie den Zugang zu einer großen Anzahl von Märkten und das über eine einzige Plattform, ohne die Notwendigkeit separater Depots oder Handelskonten.
Ob Aktien, Währungen oder Rohstoffe - das Grundprinzip bleibt stets dasselbe. Die Besonderheiten können sich je nach Basiswert aber unterscheiden.

CFDs auf Aktien, ETFs und Indizes erklärt
Aktien CFDs zählen an den Finanzmärkten zu den meistgehandelten Instrumenten überhaupt. Statt die Aktie eines Unternehmens wie etwa Apple, Tesla oder SAP tatsächlich zu kaufen, spekulierst du ausschließlich auf deren Kursentwicklung.
Das spart Kapital durch den Hebel und ermöglicht auch Short-Positionen, die mit einem klassischen Aktienkauf nicht möglich wären.
Nach demselben Prinzip funktionieren auch ETF CFDs. Du partizipierst an der Kursbewegung eines ETFs, beispielsweise auf den MSCI World oder den S&P 500, ohne dabei Anteile zu erwerben. Für kurzfristige taktische Positionen kann das sinnvoll sein, wenngleich langfristig orientierte Anleger besser mit dem direkten ETF-Kauf fahren.
Populär sind derweil auch diverse Index CFDs. Indizes wie der DAX, der Dow Jones oder der NASDAQ lassen sich unmittelbar als CFD handeln und bringen den Vorteil mit, dass eine einzige Position die Kursbewegung eines gesamten Marktes abbildet, ohne dass du jede Aktie einzeln kaufen musst.
Wie funktionieren Krypto CFDs?
Wer Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum über einen CFD handelt, akquiriert keine digitalen Coins und benötigt dementsprechend weder eine Wallet noch einen separaten Krypto-Exchange-Account. Stattdessen spekulierst du – wie bei allen CFDs – lediglich auf die Kursbewegung.
Das macht den Einstieg technisch einfacher, birgt andererseits aber auch eigene Risiken:
Kryptomärkte sind bekannt für extreme Volatilität, was in Kombination mit dem Hebel sowohl Gewinne als auch Verluste erheblich verstärken kann. Regulatorisch gilt für Krypto CFDs in der EU der niedrigste erlaubte Hebel von maximal 1:2.
Warum handeln viele Trader Forex und Rohstoffe über CFDs?
Forex Märkte und Rohstoffe wie Gold, Silber oder Öl waren traditionell institutionellen Investoren vorbehalten. Wesentlicher Grund waren die hohen erforderlichen Kapitaleinsätze.
CFDs haben das inzwischen geändert. Über Differenzkontrakte ist es heute möglich, Währungspaare wie EUR/USD oder Rohstoffe wie WTI-Öl rund um die Uhr, mit hoher Liquidität und überschaubarem Kapitaleinsatz zu handeln.
Übrigens: XTB bündelt diese Märkte, von Aktien CFDs über Krypto bis hin zu Forex und Rohstoffen, in einer einzigen Handelsumgebung, der innovativen Handelsplattform. So kannst du dich voll und ganz auf das Traden fokussieren.
Welche Chancen und Risiken haben CFDs?
Kein Finanzinstrument ist per se gut oder schlecht. Es kommt immer darauf an, ob es zum eigenen Wissen, zur Strategie und zur Risikobereitschaft passt. Bei CFDs gilt das mehr als anderswo. Wer nur die Vorteile kennt, ohne die Risiken zu verstehen, kann keine informierte Entscheidung treffen.
Welche Vorteile bieten CFDs?
In der bereits beschriebenen Hebelwirkung liegt der wohl offensichtlichste Vorteil von CFDs. Mit vergleichsweise wenig Kapital kannst du größere Marktpositionen kontrollieren, was deine potenzielle Rendite in die Höhe treibt. Erwähnung finden sollte aber auch die Flexibilität in beide Marktrichtungen – Long wie Short –, die es dir erlaubt, selbst in fallenden Märkten aktiv zu agieren und Strategien umzusetzen, die mit klassischen Investments nicht möglich wären.
Dazu kommt die Marktbreite. Von Aktien bis Indizes oder Kryptowährungen kannst du alles über eine Plattform handeln, benötigst also nicht mehrere Konten oder Depots. Aktiven Tradern, die schnell auf Marktereignisse reagieren wollen, eröffnet sich daraus ein erheblicher logistischer Vorteil.
Außerdem fallen beim CFD Handel keine Stempelsteuern an, wie sie in einigen Ländern beim direkten Aktienkauf fällig werden, wenngleich andere Kosten wie Spreads und Swap-Gebühren berücksichtigt werden müssen.
Die Nachteile: Warum gelten CFDs als riskant?
Zwar ist der Hebel einerseits der größte Vorteil an CFDs, andererseits aber auch ihr zentrales Risiko. Was im Gewinnfall die Rendite vervielfacht, tut dasselbe im Verlustfall, und zwar genauso schnell.
Eine Kursbewegung von wenigen Prozentpunkten gegen die eigene Position kann den gesamten eingesetzten Betrag schnell aufzehren. Das ist keine Ausnahme, sondern bei unzureichendem Risikomanagement die logische Konsequenz.
Zahlen der europäischen Aufsichtsbehörden sind in dieser Hinsicht eindeutig: Bei den meisten Brokern verliert die Mehrheit der Privatanleger Geld beim CFD Handel. Diese Pflichtangabe findet sich auf regulierten Plattformen aus gutem Grund, da sie auf realen Nutzerdaten basiert.
Als nachteilig bei CFDs kann ferner ihre Kostenstruktur empfunden werden. Das Halten von Positionen über Nacht löst hier nämlich sogenannte Swap-Gebühren aus, die sich gerade bei längeren Haltedauern summieren. Daran erkennst du, dass CFDs strukturell auf den kurzfristigen Handel ausgelegt sind. Wer sie stattdessen als Langzeitinvestment missversteht, zahlt dafür einen nicht unerheblichen Preis.
Letztlich spielen aber immer auch emotionale Faktoren eine wichtige Rolle. Die Kombination aus schnellen Kursbewegungen, Hebelwirkung und der ständigen Verfügbarkeit der Märkte verleitet mitunter dazu, impulsiv zu handeln. Das wiederum ist einer der häufigsten Gründe für Verluste bei unerfahrenen Tradern.
Für wen eignen sich CFDs und für wen eher nicht?
CFDs sind kein Produkt für Anfänger und erst recht kein Weg zu schnellem Geld. Sie passen zu Tradern, die die Märkte aktiv beobachten, klare Strategien verfolgen und bereit sind, sich intensiv mit Risikomanagement auseinanderzusetzen.
Wer Stop-Loss-Orders konsequent einsetzt, Positionsgrößen diszipliniert wählt und nie mehr riskiert als er bereit ist zu verlieren, kann CFDs sinnvoll nutzen.
Für den langfristigen Vermögensaufbau sollte hingegen ETFs und / oder Aktien die größere Bedeutung zukommen. Ganz wichtig: Falls du bislang keinerlei Erfahrungen an den Finanzmärkten gesammelt hast, teste CFDs zunächst risikofrei im kostenlosen Demokonto von XTB. Dort lernst du die Funktionsweise von CFDs unter realen Marktbedingungen kennen, läufst aber nicht Gefahr, echtes Geld zu verlieren.
Wie kannst du mit CFDs starten?
Irgendwann kommt der Moment, an dem Theorie in Praxis übergehen muss. Was brauchst du also konkret, um mit dem Handel mit CFDs zu beginnen? Und worauf kommt es bei der Wahl der richtigen Plattform an?
Was brauchst du für den Einstieg ins Trading mit CFDs?
Technisch betrachtet ist der Einstieg unkompliziert. Ein Konto bei einem regulierten Broker, eine Handelsplattform und eine Internetverbindung reichen bereits aus.
Was hingegen mehr Zeit erfordert, ist die Vorbereitung dahinter. Dazu gehört ein solides Grundverständnis der Märkte, die du handeln möchtest, ein klarer Plan für Positionsgrößen und Risikolimits sowie die Disziplin, diesen Plan auch unter Druck einzuhalten.
Unverzichtbares Hilfsmittel für Einsteiger ist das Demokonto. Es bildet reale Marktbedingungen ab, ohne dass echtes Kapital auf dem Spiel steht und ist die einzige Möglichkeit, Strategien zu testen sowie ein Gefühl für die Dynamik von CFDs zu entwickeln, bevor der erste reale Trade eröffnet wird.
Hier eine kompakte Übersicht, wie du bestmöglich starten kannst:

Worauf solltest du bei einer CFD Plattform achten?
Plattformen für CFDs gibt es zahlreiche, doch keine gleicht der anderen. Wichtig für den Handel sind insbesondere eine intuitive Bedienung, die auch unter schnell wechselnden Marktbedingungen zuverlässig funktioniert, sowie integrierte Analysewerkzeuge wie Charts, Indikatoren und Wirtschaftskalender.
Ebenso entscheidend: eine transparente Kostenstruktur ohne versteckte Gebühren, klare Angaben zu Spreads und Swap-Raten sowie Risikomanagement-Funktionen wie Stop-Loss- und Take-Profit-Orders. Mobile Verfügbarkeit ist für aktive Trader kein Komfortmerkmal, sondern schlicht notwendig.
So unterstützt dich XTB beim Einstieg in CFDs
XTB richtet sich ausdrücklich auch an Trader, die noch ganz am Anfang stehen. Sie profitieren von der proprietären Plattform, die übersichtliches Design mit professionellen Analysefunktionen kombiniert.
Ein kostenfreies Demokonto ermöglicht den risikolosen Einstieg, während eine umfangreiche Bibliothek an Lernmaterialien – von Ratgeberartikeln bis zu Marktanalysen – den Wissensaufbau begleitet. Der Zugang zu tausenden von Instrumenten aus allen relevanten Anlageklassen sowie eine klar kommunizierte Kostenstruktur runden das Angebot ab.
Doch nicht nur Einsteiger profitieren vom Angebot. Auch aktive und erfahrene CFD Trader erhalten bei XTB Funktionen und Konditionen, die im Handelsalltag einen echten Mehrwert bieten können:
- Attraktive Konditionen und Kostenvorteile: Kommissionsfreier CFD Handel sowie keine Mindesteinzahlung für die Eröffnung eines Handelskontos. Zudem bleibt die Depotführung dauerhaft kostenlos.
- High-End-Features der Handelsplattform: Direkt im Orderfenster ermittelt die Plattform vor dem Klick exakt die benötigte Margin, den genauen Pip-Wert sowie das finanzielle Risiko des Stop Loss in Euro. Weitere Funktionen sind Echtzeit-Marktsentiment und visuelles Chart-Trading.
- Höchste Sicherheitsstandards: Als börsennotiertes Unternehmen unterliegt XTB strengen Aufsichtsbehörden (unter anderem der polnischen KNF und der deutschen BaFin).
- Lokaler Support: Trotz globaler Aufstellung bietet XTB seinen Kunden schnellen, kompetenten und komplett deutschsprachigen Support.
Das könnte dich auch interessieren:
Rohstoffaktien: Welche sind die besten und wie kannst du sie kaufen?
Anleihen ETF: Sinnvolle Geldanlage oder unterschätztes Risiko?
FAQ
CFD steht für „Contract for Difference", auf Deutsch Differenzkontrakt. Du spekulierst dabei auf die Kursbewegung eines Vermögenswerts, ohne ihn tatsächlich zu kaufen. Gehandelt wird ausschließlich die Differenz zwischen Einstiegs- und Ausstiegskurs.
Du eröffnest eine Position auf einen Basiswert, zum Beispiel eine Aktie oder ein Währungspaar, und schließt sie zu einem späteren Zeitpunkt. Die Kursdifferenz zwischen Öffnung und Schließung ergibt deinen Gewinn oder Verlust, multipliziert mit der Positionsgröße und dem eingesetzten Hebel.
Ein Aktien CFD bildet die Kursentwicklung einer einzelnen Aktie ab, etwa von Apple oder der Deutschen Bank, ohne dass du die Aktie selbst besitzt. Du partizipierst an Kursgewinnen und -verlusten, hast aber weder Stimmrechte noch Dividendenansprüche.
ETFs sind Fonds, die du tatsächlich kaufst und die langfristig Vermögen aufbauen können. CFDs auf ETFs sind kurzfristige Spekulationsinstrumente ohne echten Fondsbesitz. Beide bilden Kursentwicklungen ab, aber mit grundlegend unterschiedlichen Zwecken und Risikoprofilen.
Ja. Allerdings erleidet die Mehrheit der Privatanleger beim CFD Handel Verluste. Gewinne sind möglich, setzen jedoch fundiertes Marktwissen, eine klare Strategie und konsequentes Risikomanagement voraus.
Nur bedingt. Einsteiger sollten zunächst ausschließlich mit einem Demokonto handeln und sich intensiv mit Risikomanagement vertraut machen, bevor sie echtes Kapital einsetzen.
Der Hebel, der ein zentrales Merkmal von CFDs ist, verstärkt nicht nur Gewinne, sondern ebenso Verluste. Bereits kleine Kursbewegungen gegen die eigene Position können den gesamten Einsatz aufzehren.
Bei Brokern ohne Schutz vor negativem Kontostand ist das theoretisch möglich. Regulierte Broker wie XTB bieten diesen Schutz jedoch standardmäßig an.
Die wichtigsten Kostenfaktoren sind für gewöhnlich der Spread sowie Swap-Gebühren für über Nacht gehaltene Positionen. Einige Broker erheben zusätzlich noch Kommissionen für jeden Trade.
Durch den Hebel ist es möglich, mit einem geringen Kapitaleinsatz eine größere Marktposition zu kontrollieren. Ein Hebel von 1:10 bedeutet zum Beispiel: 100 Euro Margin kontrollieren eine Position im Wert von 1.000 Euro.
Aktien, ETFs, Indizes, Forex, Rohstoffe und Kryptowährungen – je nach Broker sogar mit Zugang zu tausenden Instrumenten über eine einzige Plattform.
Rollover im Trading: Ein Wegweiser
Was sind Derivate? Finanzderivate einfach erklärt
Aktien CFDs erklärt: Dein Einstieg in den flexiblen CFD Handel mit Aktien
Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte
Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.
Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!
Risikohinweis
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.